... newer stories
Dienstag, 29. März 2016
einfachdurch, 20:10h
So Leute, kurzes Statement:
Bei der Therapeutin ist es schlimmer gelaufen als erwartet. Ich werde vor die Wahl gestellt 1. die Therapie abzubrechen und ohne Behandlung weiterzuleben (was meinen Eltern das Herz bricht und sie in totalen Kummer stürzen würde - unsere Beziehung würde definitiv zerbrechen) oder 2. ich lasse mich in einer Suchtklinik medikamentös behandeln (was ich unter ALLEN Umständen vermeiden wollte) und entsage den Drogen den Rest meines Lebens.
Klar könnte ich mir auch undercover Zeug reinpfeifen, aber das wiederum würde einerseits irgendwann auffallen und das Vertrauen meiner Ansprechpartner für alle Male zerstören und andererseits könnte ich meine Eltern nicht dauerhaft "hintergehen."
Das ich mir eine andere Therapie suche und wie gehabt weiterlebe kommt eigentlich nicht infrage da das für meine Eltern keine Option darstellt. Auch Ausziehen oder ähnliche Vorhaben könnte ich vergessen.
Ich hab nun entweder die Wahl mein Leben zugunsten anderer zu zerstören, oder meins zu "retten" und damit meine Familie ins Chaos zu stürzen. Allein mit der Scham zu leben meine Eltern und restliche Familie so zu enttäuschen ist unerträglich. Das sollte einfach nicht so sein müssen.
Egal was ich jetzt mache, es wird einen gravierenden Haken haben und mich für den Rest meines Lebens begleiten. Ich fühle mich nicht in der Lage eine solche Entscheidung zu fällen. In letzter Zeit ist zu viel passiert, als das ich diesen Rückschlag einfach mal eben so wegstecken könnte. Einer der letzten Fäden an denen mein Leben hing ist gerissen. Die nächsten Tage werde ich zudem meinen Vorrat an Antidepris aufgebraucht haben und was dann passiert möchte ich gar nicht wissen. Sollte ich dann dem Ratschlag meiner Eltern und Therapeutin folgen, werde ich auch nichts anderes mehr haben um mich bei Laune zu halten.
Das schlimme ist ja, dass ich mich nicht einmal von der Brücke stürzen kann ohne jemandes Leben dabei zu ruinieren. Egal was ich machen werde, ich werde es falsch machen.
Vielleicht war ich lange Zeit einfach viel zu naiv, als ich dachte einfach so weitermachen zu können. Bestraft für das, was man seinem eigenen Körper antut, für das, was man für richtig hält.
Für diesen Beitrag ist mir nicht einmal eine passende Überschrift eingefallen...
Tja, ich werde abwarten und euch versuchen auf dem Laufenden zu halten. Wenn hier zukünftig abrupt keine Beiträge mehr erscheinen....nun ja denkt es euch einfach.
Was ich euch mit auf den Weg geben kann? Nun ja, genießt euer Leben und denkt daran, dass alles was ihr entscheidet Konsequenzen nach sich zieht.
Ich wünsche euch von allem Herzen viel Glück auf eurem Weg - macht das Beste draus, Peace!
Jens
Bei der Therapeutin ist es schlimmer gelaufen als erwartet. Ich werde vor die Wahl gestellt 1. die Therapie abzubrechen und ohne Behandlung weiterzuleben (was meinen Eltern das Herz bricht und sie in totalen Kummer stürzen würde - unsere Beziehung würde definitiv zerbrechen) oder 2. ich lasse mich in einer Suchtklinik medikamentös behandeln (was ich unter ALLEN Umständen vermeiden wollte) und entsage den Drogen den Rest meines Lebens.
Klar könnte ich mir auch undercover Zeug reinpfeifen, aber das wiederum würde einerseits irgendwann auffallen und das Vertrauen meiner Ansprechpartner für alle Male zerstören und andererseits könnte ich meine Eltern nicht dauerhaft "hintergehen."
Das ich mir eine andere Therapie suche und wie gehabt weiterlebe kommt eigentlich nicht infrage da das für meine Eltern keine Option darstellt. Auch Ausziehen oder ähnliche Vorhaben könnte ich vergessen.
Ich hab nun entweder die Wahl mein Leben zugunsten anderer zu zerstören, oder meins zu "retten" und damit meine Familie ins Chaos zu stürzen. Allein mit der Scham zu leben meine Eltern und restliche Familie so zu enttäuschen ist unerträglich. Das sollte einfach nicht so sein müssen.
Egal was ich jetzt mache, es wird einen gravierenden Haken haben und mich für den Rest meines Lebens begleiten. Ich fühle mich nicht in der Lage eine solche Entscheidung zu fällen. In letzter Zeit ist zu viel passiert, als das ich diesen Rückschlag einfach mal eben so wegstecken könnte. Einer der letzten Fäden an denen mein Leben hing ist gerissen. Die nächsten Tage werde ich zudem meinen Vorrat an Antidepris aufgebraucht haben und was dann passiert möchte ich gar nicht wissen. Sollte ich dann dem Ratschlag meiner Eltern und Therapeutin folgen, werde ich auch nichts anderes mehr haben um mich bei Laune zu halten.
Das schlimme ist ja, dass ich mich nicht einmal von der Brücke stürzen kann ohne jemandes Leben dabei zu ruinieren. Egal was ich machen werde, ich werde es falsch machen.
Vielleicht war ich lange Zeit einfach viel zu naiv, als ich dachte einfach so weitermachen zu können. Bestraft für das, was man seinem eigenen Körper antut, für das, was man für richtig hält.
Für diesen Beitrag ist mir nicht einmal eine passende Überschrift eingefallen...
Tja, ich werde abwarten und euch versuchen auf dem Laufenden zu halten. Wenn hier zukünftig abrupt keine Beiträge mehr erscheinen....nun ja denkt es euch einfach.
Was ich euch mit auf den Weg geben kann? Nun ja, genießt euer Leben und denkt daran, dass alles was ihr entscheidet Konsequenzen nach sich zieht.
Ich wünsche euch von allem Herzen viel Glück auf eurem Weg - macht das Beste draus, Peace!
Jens
... link (4 Kommentare) ... comment
Entscheidung
einfachdurch, 02:29h
Ich weiß, es ist ein wenig spät, da ich bis eben noch am Zeichnen war und keine Lust zu schreiben hatte, hat sich mein erster Tagebucheintrag ein wenig verzögert.
Zur Überschrift: Nun ja, heute wird sich zeigen ob mir meine Therapeutin gestattet während der Therapie weiterhin Drogen zu konsumieren. Zwar rechne ich damit, dass sie es mir gestatten wird, wenn sie jedoch nein sagt weiß ich nicht wie meine Reaktion ausfallen wird. Ich habe zwar versprochen mich auf alle Therapiemaßnahmen einzulassen, als ich jedoch "alle" sagte, meinte ich eigentlich "alle bis auf diese."
Momentan nehme ich nur SSRI, Benzos und Gras, gelegentlich Muskelrelaxanzien, Damiana und Koffein...Ich muss jedoch zugeben, dass besonders mein Cannabis-Konsum in den letzten Tagen stark gestiegen ist. Voraussichtlich wird sich das bis zum Ferienende Auch nicht ändern.
Es ist nicht so, dass ich das nicht für ein paar Wochen/Monate einstellen könnte - ich bin halt einfach der Meinung, dass das nichts bringen wird außer meine Laune weiterhin runterzuziehen und das wird mir die Therapie an sich am wahrscheinlichsten erschweren. Wenigstens die SSRI werde ich benötigen und wenn sie mir auch diese untersagen sollte, weiß ich nicht ob ich die Therapie weiterhin durchführen möchte. Mein wichtigstes medizinisches Standbein zu verlieren würde mich mit Sicherheit aus der Bahn werfen. Auf zugelassene SSRI werde ich mich jedoch definitiv nicht einigen, da mir diese einfach zu Nebenwirkungsreich sind.
Tja, was soll man machen...nun heißt es abwarten und Tee trinken.
ich sitze gerade viel zu aufgeregt in meinem Zimmer und höre Musik, vielleicht werde ich mir noch eine Doku anschauen. Ich mag die Ungewissheit wichtiger Entscheidungen schlichtweg nicht.
Wie dem auch sei, ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag, macht das Beste draus!
Zur Überschrift: Nun ja, heute wird sich zeigen ob mir meine Therapeutin gestattet während der Therapie weiterhin Drogen zu konsumieren. Zwar rechne ich damit, dass sie es mir gestatten wird, wenn sie jedoch nein sagt weiß ich nicht wie meine Reaktion ausfallen wird. Ich habe zwar versprochen mich auf alle Therapiemaßnahmen einzulassen, als ich jedoch "alle" sagte, meinte ich eigentlich "alle bis auf diese."
Momentan nehme ich nur SSRI, Benzos und Gras, gelegentlich Muskelrelaxanzien, Damiana und Koffein...Ich muss jedoch zugeben, dass besonders mein Cannabis-Konsum in den letzten Tagen stark gestiegen ist. Voraussichtlich wird sich das bis zum Ferienende Auch nicht ändern.
Es ist nicht so, dass ich das nicht für ein paar Wochen/Monate einstellen könnte - ich bin halt einfach der Meinung, dass das nichts bringen wird außer meine Laune weiterhin runterzuziehen und das wird mir die Therapie an sich am wahrscheinlichsten erschweren. Wenigstens die SSRI werde ich benötigen und wenn sie mir auch diese untersagen sollte, weiß ich nicht ob ich die Therapie weiterhin durchführen möchte. Mein wichtigstes medizinisches Standbein zu verlieren würde mich mit Sicherheit aus der Bahn werfen. Auf zugelassene SSRI werde ich mich jedoch definitiv nicht einigen, da mir diese einfach zu Nebenwirkungsreich sind.
Tja, was soll man machen...nun heißt es abwarten und Tee trinken.
ich sitze gerade viel zu aufgeregt in meinem Zimmer und höre Musik, vielleicht werde ich mir noch eine Doku anschauen. Ich mag die Ungewissheit wichtiger Entscheidungen schlichtweg nicht.
Wie dem auch sei, ich wünsche euch allen einen wunderschönen Tag, macht das Beste draus!
... link (2 Kommentare) ... comment
... older stories