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Dienstag, 5. April 2016
Am Boden
einfachdurch, 20:49h
Ich fühle nichts als Depression, Aussichtslosigkeit und Verzweiflung.
Ich glaube es macht Sinn, erst bei dem Beratungsgespräch anzusetzen zu welchem ich am Montag erschienen bin. Statt dem Berater erwartete mich eine kürzlich für ihn eingesprungene Therapeutin, welche den Termin mit mir glücklicherweise übernehmen konnte. Die Frau war sehr nett und in 45 min. konnte ich mit ihr deutlicher auf den Punkt kommen als mit meiner eigentlichen Therapeutin. Dies mag auch daran gelegen haben, dass sie mir einerseits direkt Sprechstunden mit ihr angeboten hat und mich andererseits an einen Arzt verwiesen hat, der sich einmal einen Überblick über meine Selbstmedikation verschaffen soll. Jedenfalls habe ich das Caritas-Gebäude mit einem positiven Gefühl verlassen können.
Zuhause habe ich mich dann direkt wieder mit meinen Eltern gestritten, die wieder meinten mit ihrer uninformierten Haltung sticheln zu müssen.
Der Gedanke von zuhause auszuziehen ist in diesen Tagen wieder des öfteren präsent geworden, auch wenn ich weiß, dass ich dieses Vorhaben aufgrund mangelnder Unterstützung und der vielen Probleme halber nicht in die Tat umsetzen werde.
In den nächsten Tagen werde ich einmal mehr die Hilfe von Psychologen, Therapeuten und Ärzten in Anspruch nehmen; mein Terminkalender ist bis zum Anschlag gefüllt und das macht mir zu schaffen. Was ist, wenn die Termine um sonst sein werden? Was wenn die Ärzte mich auf eben diese Antidepressiva einstellen wollen, vor deren Auswirkungen ich mich so fürchte und vor allem was geschieht, wenn sich jene Befürchtungen bestätigen werden?
Was in diesen Tagen fehlt, jedoch am aller Wichtigsten für mich wäre ist eine klare Linie. Ein Weg dem ich folgen kann und mit Sicherheit zu einem befriedigendem Ergebnis gelangen werde. Andere Menschen sind für meine Situation mitverantwortlich und ich glaube, dass diese Leute mich ins Chaos stürzen werden wenn sie nicht endlich von ihrem Starrsinn abweichen. Sie wollen einfach nicht wahrhaben wie sehr sie mir damit schaden.
Ich glaube noch nie in meinem Leben war ich so am Boden und habe mich so fertig mit der Welt gefühlt. Heute musste ich deshalb sogar aus dem Unterricht und habe zuhause erstmal über 3,5 Stunden geschlafen. Ich bin müde, habe Kopfschmerzen, mir ist schwindelig und ich stehe sicherlich kurz vor einer weiteren Panikattacke. Das ist üblich, wenn mein Leben meint mich wieder einmal überfordern zu müssen.
Trotz dessen werde ich versuchen euch weiterhin auf dem Laufenden zu halten und hoffe in einen geordneten Therapieverlauf übergehen zu können. Momentan bin ich davon jedenfalls noch weit entfernt.
Leider werden die nächsten Tage nicht besser, denn bis spätestens Freitag werde ich keine SSRI mehr haben. Eigentlich habe ich bereits jetzt schon nichts mehr, aber ich lasse tägliche Dosierungen aus um meinen Bedarf decken zu können. Da wir in der nächsten zeit weitere Klausuren schreiben, wird auch der Stress im Schulalltag steigen und dazu kommen nun all die neuen Erkenntnisse der Behandlung.
Ich wünsche euch alles Gute, lg Jens.
Ich glaube es macht Sinn, erst bei dem Beratungsgespräch anzusetzen zu welchem ich am Montag erschienen bin. Statt dem Berater erwartete mich eine kürzlich für ihn eingesprungene Therapeutin, welche den Termin mit mir glücklicherweise übernehmen konnte. Die Frau war sehr nett und in 45 min. konnte ich mit ihr deutlicher auf den Punkt kommen als mit meiner eigentlichen Therapeutin. Dies mag auch daran gelegen haben, dass sie mir einerseits direkt Sprechstunden mit ihr angeboten hat und mich andererseits an einen Arzt verwiesen hat, der sich einmal einen Überblick über meine Selbstmedikation verschaffen soll. Jedenfalls habe ich das Caritas-Gebäude mit einem positiven Gefühl verlassen können.
Zuhause habe ich mich dann direkt wieder mit meinen Eltern gestritten, die wieder meinten mit ihrer uninformierten Haltung sticheln zu müssen.
Der Gedanke von zuhause auszuziehen ist in diesen Tagen wieder des öfteren präsent geworden, auch wenn ich weiß, dass ich dieses Vorhaben aufgrund mangelnder Unterstützung und der vielen Probleme halber nicht in die Tat umsetzen werde.
In den nächsten Tagen werde ich einmal mehr die Hilfe von Psychologen, Therapeuten und Ärzten in Anspruch nehmen; mein Terminkalender ist bis zum Anschlag gefüllt und das macht mir zu schaffen. Was ist, wenn die Termine um sonst sein werden? Was wenn die Ärzte mich auf eben diese Antidepressiva einstellen wollen, vor deren Auswirkungen ich mich so fürchte und vor allem was geschieht, wenn sich jene Befürchtungen bestätigen werden?
Was in diesen Tagen fehlt, jedoch am aller Wichtigsten für mich wäre ist eine klare Linie. Ein Weg dem ich folgen kann und mit Sicherheit zu einem befriedigendem Ergebnis gelangen werde. Andere Menschen sind für meine Situation mitverantwortlich und ich glaube, dass diese Leute mich ins Chaos stürzen werden wenn sie nicht endlich von ihrem Starrsinn abweichen. Sie wollen einfach nicht wahrhaben wie sehr sie mir damit schaden.
Ich glaube noch nie in meinem Leben war ich so am Boden und habe mich so fertig mit der Welt gefühlt. Heute musste ich deshalb sogar aus dem Unterricht und habe zuhause erstmal über 3,5 Stunden geschlafen. Ich bin müde, habe Kopfschmerzen, mir ist schwindelig und ich stehe sicherlich kurz vor einer weiteren Panikattacke. Das ist üblich, wenn mein Leben meint mich wieder einmal überfordern zu müssen.
Trotz dessen werde ich versuchen euch weiterhin auf dem Laufenden zu halten und hoffe in einen geordneten Therapieverlauf übergehen zu können. Momentan bin ich davon jedenfalls noch weit entfernt.
Leider werden die nächsten Tage nicht besser, denn bis spätestens Freitag werde ich keine SSRI mehr haben. Eigentlich habe ich bereits jetzt schon nichts mehr, aber ich lasse tägliche Dosierungen aus um meinen Bedarf decken zu können. Da wir in der nächsten zeit weitere Klausuren schreiben, wird auch der Stress im Schulalltag steigen und dazu kommen nun all die neuen Erkenntnisse der Behandlung.
Ich wünsche euch alles Gute, lg Jens.
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