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Dienstag, 12. April 2016
Auf dem Sprung...
einfachdurch, 18:22h
Hey,
wie der Name des Eintrags schon vermuten lässt, muss ich gleich zu einem meiner nächsten Termine. Ich war gerade beim Psychiater und ich bin fassungslos:
Ich beschreibe mal was dort vorging:
- Ich ging also mit meinen Eltern in die Praxis und wurde schnell aufgerufen und nett begrüßt
- Der Herr Doktor hat mich dann ein bisschen von meinen Problemen erzählen lassen
- Dann hat er sich (fast andauernd auf die perverseste Art und Weise grinsend, die man sich bei einem menschlichen Wesen nur vorstellen kann - es war einfach nur sadistisch) über meine Verantwortungslosigkeit aufgeregt anstatt an meinen eigentlichen Problemen anzusetzen - noch schlimmer: er hat mich diese gar nicht im vollen Umfang erzählen lassen
- Ich muss mich also noch vor Ort irgendwie rechtfertigen, ja fast verteidigen und werde an allen Ecken und Kanten nur kritisiert - dem Thema kommen wir immer noch nicht näher.
- Er und ich führen fast schon eine (völlig unangebrachte) Fachdiskussion und ich habe das Gefühl, dass er der rechthaberichste Mensch ist, der mir je untergekommen ist. Zudem bringt er inkompetente Aussagen. Er sagt z.B. Dinge wie wir befänden uns ja bei der Sache in der Biologie und mit Physik habe das gar nichts zu tun...so begründet er, dass nicht jeder Mensch berechenbar auf Medikamente anspringt.
- Ich (zu diesem Zeitpunkt schon durch mit ihm) versuche ihn durch gespielte Mimik mit seiner eigenen Waffe zu schlagen und er fragt mich dann allen ernstes ob ich wüsste, dass ich ein schwieriger Patient sei. Ich dann zu ihm "und sie wissen, dass ich gerne gehen würde" und so habe ich das Zimmer ohne auch nur 1 Wort onpoint über meine Therapie zu reden wieder verlassen.
Ich hatte ihn im Übrigen darauf angesprochen, dass ich mich gerne über eine Medikation unterhalten würde oder ob er Vorschläge habe. Als mir meine Selbstmedikation dann zum zehnten mal vorgeworfen und ich als naives Kleinkind dargestellt wurde (alles auch vor meinen ELTERN), schlug er mir dann vor mich, wenn ich bereit bin regelmäßig Drogentests (auf Privatkosten!!!) durchzuführen, zu therapieren.
Das er mir wirklich null zugehört hatte, war mir dann letzten endes auch klar und das schlimmste, er hat mich wirklich die ganze zeit zynisch angegrinst und selbst die Cheshire Cat aus Alice im Wunderland wäre wohl ein Witz gegen ihn gewesen.
Meine Eltern meinten nachher, er hätte im Nachhinein nur gut über mich geredet und würde mich auch nicht als Drogensüchtigen einschätzen. Als ich davon erfuhr ist mir echt der Kragen geplatzt. Mich vergrault er aus seiner Praxis, dann redet er 20min mit meinen Eltern hinter meinem Rücken (echt lustig, dass ich wie so oft nicht einmal bei meiner eigenen Therapie anwesend bin) vergleichsweise die paradoxesten Dinge und das obwohl er an meinem Verhalten ständig jene Zwiespältigkeit angemeckert hat?!?!?!
Als ich dann wieder im Wartezimmer saß, habe ich erstmal einmal drauf los geweint und bin mit Suizidgedanken und weitaus unklarerer Linie aus der Praxis rausgegangen. Ich war komplett fertig mit den Nerven und die ganze Heimfahrt über den Tränen nahe.
Mehr möchte ich an dem Punkt auch nicht dazu schreiben, zumal ich ja gleich noch einmal mit meiner Therapeutin gehe.
Ich hoffe der Titel meines Beitrages wird sich nicht noch als zweideutig entpuppen...
lg Jens
wie der Name des Eintrags schon vermuten lässt, muss ich gleich zu einem meiner nächsten Termine. Ich war gerade beim Psychiater und ich bin fassungslos:
Ich beschreibe mal was dort vorging:
- Ich ging also mit meinen Eltern in die Praxis und wurde schnell aufgerufen und nett begrüßt
- Der Herr Doktor hat mich dann ein bisschen von meinen Problemen erzählen lassen
- Dann hat er sich (fast andauernd auf die perverseste Art und Weise grinsend, die man sich bei einem menschlichen Wesen nur vorstellen kann - es war einfach nur sadistisch) über meine Verantwortungslosigkeit aufgeregt anstatt an meinen eigentlichen Problemen anzusetzen - noch schlimmer: er hat mich diese gar nicht im vollen Umfang erzählen lassen
- Ich muss mich also noch vor Ort irgendwie rechtfertigen, ja fast verteidigen und werde an allen Ecken und Kanten nur kritisiert - dem Thema kommen wir immer noch nicht näher.
- Er und ich führen fast schon eine (völlig unangebrachte) Fachdiskussion und ich habe das Gefühl, dass er der rechthaberichste Mensch ist, der mir je untergekommen ist. Zudem bringt er inkompetente Aussagen. Er sagt z.B. Dinge wie wir befänden uns ja bei der Sache in der Biologie und mit Physik habe das gar nichts zu tun...so begründet er, dass nicht jeder Mensch berechenbar auf Medikamente anspringt.
- Ich (zu diesem Zeitpunkt schon durch mit ihm) versuche ihn durch gespielte Mimik mit seiner eigenen Waffe zu schlagen und er fragt mich dann allen ernstes ob ich wüsste, dass ich ein schwieriger Patient sei. Ich dann zu ihm "und sie wissen, dass ich gerne gehen würde" und so habe ich das Zimmer ohne auch nur 1 Wort onpoint über meine Therapie zu reden wieder verlassen.
Ich hatte ihn im Übrigen darauf angesprochen, dass ich mich gerne über eine Medikation unterhalten würde oder ob er Vorschläge habe. Als mir meine Selbstmedikation dann zum zehnten mal vorgeworfen und ich als naives Kleinkind dargestellt wurde (alles auch vor meinen ELTERN), schlug er mir dann vor mich, wenn ich bereit bin regelmäßig Drogentests (auf Privatkosten!!!) durchzuführen, zu therapieren.
Das er mir wirklich null zugehört hatte, war mir dann letzten endes auch klar und das schlimmste, er hat mich wirklich die ganze zeit zynisch angegrinst und selbst die Cheshire Cat aus Alice im Wunderland wäre wohl ein Witz gegen ihn gewesen.
Meine Eltern meinten nachher, er hätte im Nachhinein nur gut über mich geredet und würde mich auch nicht als Drogensüchtigen einschätzen. Als ich davon erfuhr ist mir echt der Kragen geplatzt. Mich vergrault er aus seiner Praxis, dann redet er 20min mit meinen Eltern hinter meinem Rücken (echt lustig, dass ich wie so oft nicht einmal bei meiner eigenen Therapie anwesend bin) vergleichsweise die paradoxesten Dinge und das obwohl er an meinem Verhalten ständig jene Zwiespältigkeit angemeckert hat?!?!?!
Als ich dann wieder im Wartezimmer saß, habe ich erstmal einmal drauf los geweint und bin mit Suizidgedanken und weitaus unklarerer Linie aus der Praxis rausgegangen. Ich war komplett fertig mit den Nerven und die ganze Heimfahrt über den Tränen nahe.
Mehr möchte ich an dem Punkt auch nicht dazu schreiben, zumal ich ja gleich noch einmal mit meiner Therapeutin gehe.
Ich hoffe der Titel meines Beitrages wird sich nicht noch als zweideutig entpuppen...
lg Jens
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