Sonntag, 10. April 2016
Cyber-Nostalgie
In letzter Zeit und so auch eben habe ich mal wieder etwas mehr auf Youtube gestöbert. Da mir viele Leute dort unsympathisch waren (und teils auch noch sind), hatte ich mit der Zeit meinen ursprünglich exzessiven Youtube-Gebrauch für eine längere Episode eingestellt.

Nun zum eigentlichen Thema. Ich verfolge momentan eine kleine Youtuberin, welche relativ offen mit ihren psychischen Problemen umgeht. Dabei bin ich auf eine Let's Play-Reihe gestoßen, die mich erstmals seit langem wieder für längere Zeit vor den Bildschirm gespannt hat. Ich poste mal eben einen Link... https://www.youtube.com/watch?v=2O60VdQnx3A
Das dazugehörige Spiel heißt "Life is strange" und ich muss sagen, dass ich das erste mal seit langem wieder eine gewisse Art von emotionaler Gerührtheit; von wirklichen Emotionen spüre. Wenn ihr mal etwas Langeweile habt und euch für ruhige aber dennoch sehr liebevoll gestaltete Spiele begeistern könnt, ist das wohlmöglich das richtige für euch. Sollte einer ähnliche Spiele mit Tiefgang und detailverliebter ruhiger Atmosphäre kennen, wäre ich ihm dankbar mich darüber in Kenntnis zu setzen. :)

Manchmal sind es halt einfach die kleinen Dinge wie diese, die in einer Welt voller Sch**ße für jemanden wie mich den Unterschied zwischen Leiden und Leben Lieben schaffen.

Es ist einfach bewundernswert wenn ich bedenke wie kraftlos und voller Sorgen ich noch eben war. Eine Kapsel rein, ein Video an und schwupp! Schon schwelge ich in einer Menge von Erinnerungen - Erinnerungen die mir das Wasser in die Augen treiben und mich mit einem grundsätzlichen Gefühl von Wonne, Vollkommenheit und Dankbarkeit erfüllen. Irgendetwas hat mich an dem Spiel zutiefst gerührt, etwas lange vergessenes und trotzdem kann ich mich an die schönen Gedanken erinnern.

So habe ich auch genug Kraft um sowohl hier, als auch abseits vom Internet ein paar Zeilen zu schreiben und ein wenig zu reflektieren.

Ihr glaubt gar nicht, wie ich Momente wie diese in Zeiten wie diesen genieße. Unglaublich schön

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Sonntag, 10. April 2016
Woche fast vorbei
So, es ist Samstag Abend und mir geht es im Vergleich zum "Höhenflug" der vergangenen Tage wieder ein wenig schlechter. Habe deshalb eben wieder etwas Tavor und Amitriptylin genommen. Letzteres nur da es mich verdammt müde macht, denn eigentlich möchte ich mir nicht ohne gravierenden Grund irgendwelche Pharma-SSRI reinziehen. Ich hoffe, dass mir der Substi-Doc am Dienstag Zugang zu legalem Tavor eröffnet und ich von ihm eine angemessene Behandlung bekomme.

Bis dahin muss ich jedoch noch fast 3 Tage warten - 3 Tage für die ich wenigstens diesmal genug Vorräte übrig habe um mich über Wasser halten zu können. Hoffentlich lohnt sich das Ausharren wenigstens.

Ich denke den restlichen Abend über werde ich noch eine Doku schauen und ein wenig im Internet surfen.

Wünsch euch ein schönes Restwochenende!

lg Jens

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Mittwoch, 6. April 2016
Leiden
Nachdem ich die Schule bereits gestern früher als eigentlich gewollt verlassen musste, erging es mir heute ähnlich. Als ich im Flur ankam wurde mir mitgeteilt, dass ich wohl die ersten 4 Schulstunden frei haben würde. Da ich bereits während dem warten im Gang starke Bauchschmerzen, Übelkeit und Kopfschmerzen hatte, habe ich mich von meiner Mutter abholen lassen.
Auch diese Nacht war sehr schlaflos und so habe ich mir jetzt Lorazepam und Amitriptylin einverleibt um sowohl meinen Gedankenterror zu beruhigen, als auch ein wenig Schlaf zu finden.

Mein Kopf fühlt sich an wie ein Pudding, aber auch dieses merkwürdige und unbekannte Gefühl ist mir lieber, als mit dem Stress und der Depression alleine gelassen zu werden.
Ansonsten fehlen mir gerade jegliche Anhaltspunkte um ohne Medis durch den Tag zu kommen - ich bin echt fertig mit der Welt.

lg Jens

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