Mittwoch, 6. April 2016
Leiden
einfachdurch, 13:21h
Nachdem ich die Schule bereits gestern früher als eigentlich gewollt verlassen musste, erging es mir heute ähnlich. Als ich im Flur ankam wurde mir mitgeteilt, dass ich wohl die ersten 4 Schulstunden frei haben würde. Da ich bereits während dem warten im Gang starke Bauchschmerzen, Übelkeit und Kopfschmerzen hatte, habe ich mich von meiner Mutter abholen lassen.
Auch diese Nacht war sehr schlaflos und so habe ich mir jetzt Lorazepam und Amitriptylin einverleibt um sowohl meinen Gedankenterror zu beruhigen, als auch ein wenig Schlaf zu finden.
Mein Kopf fühlt sich an wie ein Pudding, aber auch dieses merkwürdige und unbekannte Gefühl ist mir lieber, als mit dem Stress und der Depression alleine gelassen zu werden.
Ansonsten fehlen mir gerade jegliche Anhaltspunkte um ohne Medis durch den Tag zu kommen - ich bin echt fertig mit der Welt.
lg Jens
Auch diese Nacht war sehr schlaflos und so habe ich mir jetzt Lorazepam und Amitriptylin einverleibt um sowohl meinen Gedankenterror zu beruhigen, als auch ein wenig Schlaf zu finden.
Mein Kopf fühlt sich an wie ein Pudding, aber auch dieses merkwürdige und unbekannte Gefühl ist mir lieber, als mit dem Stress und der Depression alleine gelassen zu werden.
Ansonsten fehlen mir gerade jegliche Anhaltspunkte um ohne Medis durch den Tag zu kommen - ich bin echt fertig mit der Welt.
lg Jens
... comment
torny,
Donnerstag, 7. April 2016, 12:42
Es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht. Auch bei mir fingen als Jugendliche die Depressionen an. Ich wünsche dir viel Kraft, du wirst das schaffen. Gib nicht auf. Du bist nicht alleine mit dieser Krankheit. Welche Hilfen hast du bis jetzt in Anspruch genommen? Ich empfehle dir eine psychosomatische stationäre oder teilstationäre Therapie. Aber ich habe da auch etwas von einer Suchtproblematik gelesen? Leider wurde mir in deinem Alter auch nicht richtig geholfen. Ich war 2014 in der Tagesklinik und das hat mir sehr geholfen. Leider ist die schwere Depression und Panikstörung wieder da. Du triffst dort Menschen die ebenfalls nur noch schwer zurechtkommen. Du bist nicht allein. VLG
... link
einfachdurch,
Freitag, 8. April 2016, 19:19
Vielen Dank für deine Anteilnahme. Zu deiner Annahme, ja momentan ist eine gewisse Polytoxikomanie gegeben...leider...Ich hoffe das es in den nächsten Tagen/Wochen besser wird...momentan lässt es sich ganz gut unter dem Deckmantel der Beruhigungsmittel und Antidepris ausharren die ich mir geholt habe. Sollte mir meine neue Therapeutin Vorschläge bezüglich Tagesklinik etc. machen, werde ich mich mal ein wenig schlau machen. Wegen der Schule ist das jedoch bis jetzt kaum vorstellbar für mich. Ich muss wenigstens die 12 schaffen, 13 + Abitur wäre natürlich noch besser...Ich habe wohl einfach zu viele Wünsche und nicht genug wo ich Abstriche machen würde.
lg Jens
lg Jens
... link
torny,
Sonntag, 10. April 2016, 13:10
Hallo Jens,
um welche Form der Tagesklinik würde es sich denn da handeln? Ich nehme an Psychiatrisch, aufgrund der Suchtproblematik? Ich war 2014 in der Tagesklinik allerdings psychosomatisch und das hat mir auch echt geholfen. Mache dir nicht so viele Gedanken um die Schule momentan. DU bist wichtig. Dir muss es gut gehen. Ich war damals in der 10. Klasse, als diese ganze Depression anfing. Ich habe nur einen Hauptschulabschluss geschafft an der Realschule. Aber im nachhinein war es ok so. Als es mir besser ging, habe ich meinen Realschulabschluss nachgeholt und eine Ausbildung beendet. Denke da wirklich nur an dich. Tavor ist ein Teufelszeug. Manchmal wünschte ich mir auch ich hätte es hier, aber es ist besser ohne. Ich glaube ich würde mich ständig damit betäuben wollen. Na ja dafür habe ich Diazepam hier, aber ich versuche, es so wenig wie möglich anzuwenden. Da greife wirklich lieber auf die Antidepressiva zurück. Es gibt natürlich auch da unterschiedliche. Ich habe 4 Jahre Trevilor genommen und das war gar nichts. die Nebenwirkungen waren sehr stark. Momentan nehme ich Doxepin, das ist ok und hat so gut wie keine Nebenwirkungen. Ich wünsche dir viel Kraft!
Lg Torny be
um welche Form der Tagesklinik würde es sich denn da handeln? Ich nehme an Psychiatrisch, aufgrund der Suchtproblematik? Ich war 2014 in der Tagesklinik allerdings psychosomatisch und das hat mir auch echt geholfen. Mache dir nicht so viele Gedanken um die Schule momentan. DU bist wichtig. Dir muss es gut gehen. Ich war damals in der 10. Klasse, als diese ganze Depression anfing. Ich habe nur einen Hauptschulabschluss geschafft an der Realschule. Aber im nachhinein war es ok so. Als es mir besser ging, habe ich meinen Realschulabschluss nachgeholt und eine Ausbildung beendet. Denke da wirklich nur an dich. Tavor ist ein Teufelszeug. Manchmal wünschte ich mir auch ich hätte es hier, aber es ist besser ohne. Ich glaube ich würde mich ständig damit betäuben wollen. Na ja dafür habe ich Diazepam hier, aber ich versuche, es so wenig wie möglich anzuwenden. Da greife wirklich lieber auf die Antidepressiva zurück. Es gibt natürlich auch da unterschiedliche. Ich habe 4 Jahre Trevilor genommen und das war gar nichts. die Nebenwirkungen waren sehr stark. Momentan nehme ich Doxepin, das ist ok und hat so gut wie keine Nebenwirkungen. Ich wünsche dir viel Kraft!
Lg Torny be
... link
einfachdurch,
Sonntag, 10. April 2016, 15:53
Hi,
nochmal danke für deinen Kommentar. Ich glaube ich muss einfach langsam einsehen, dass sich etwas verändern muss. Ich werde mich jetzt auf jeden Fall ein bisschen über die Tagesklinik schlau machen. Mein zögerndes Verhalten kommt wohl auch daher, dass ich einige Drogenabhängige kenne, die sich in solchen Einrichtungen stark vernachlässigt oder gar falsch behandelt fühlten. Manche berichteten von menschenunwürdigen Zuständen, aber das ist einerseits sicherlich eine Wahrnehmungssache und andererseits wird es sich da vermutlich um Einzelfälle handeln. Ich freue mich jedenfalls, dass dir so gut geholfen werden konnte und werde das nun ein bisschen als ansporn sehen mir selbst zu helfen zu lassen.
Danke, lg Jens
nochmal danke für deinen Kommentar. Ich glaube ich muss einfach langsam einsehen, dass sich etwas verändern muss. Ich werde mich jetzt auf jeden Fall ein bisschen über die Tagesklinik schlau machen. Mein zögerndes Verhalten kommt wohl auch daher, dass ich einige Drogenabhängige kenne, die sich in solchen Einrichtungen stark vernachlässigt oder gar falsch behandelt fühlten. Manche berichteten von menschenunwürdigen Zuständen, aber das ist einerseits sicherlich eine Wahrnehmungssache und andererseits wird es sich da vermutlich um Einzelfälle handeln. Ich freue mich jedenfalls, dass dir so gut geholfen werden konnte und werde das nun ein bisschen als ansporn sehen mir selbst zu helfen zu lassen.
Danke, lg Jens
... link
... comment